Positionen

Fünf Positionen fürs Theater

Das Arbeitspapier des Bürgermeisters zur Sanierung des Moerser Haushaltes sieht vor, dass Schlosstheater ab 2015 zu schließen. Hier beschreiben die fünf Schauspieler, die mit dem Team pro Spielzeit 400 Veranstaltungen anbieten, wie sie über die Spardebatte denken. Erstmals veröffentlicht in der Rheinischen Post Moers am 29.06.2012.

29.06.2012

Matthias Heße

Matthias Heße

„Hochkultur und Straßenköter zugleich“
Irgendwann im Teenageralter fing ich Feuer für die Schauspielerei und die Kunst des Theaters. Das Schlosstheater Moers war mir auch in meiner Heimatstadt Bochum schnell ein Begriff und in den folgenden Jahren Grund genug für regelmäßige Besuche. Intensive Erlebnisse („Wie es Euch gefällt“ oder „Hamlet“) ... weiterlesen »

29.06.2012

Marieke Kregel

Marieke Kregel

Der Versuch, das Wesen der Menschen aufzuspüren
Das Schlosstheater Moers ist ein Kleinod, ein Ort, an dem mit vergleichsweise geringen Mitteln Theater gemacht wird. Aber Theater, das sich weder von innen gering anfühlt noch nach außen gering wirkt! Ich frage mich, ob es gerade der Mangel eines “klassischen” Theaterapparates ... weiterlesen »

29.06.2012

Frank Wickermann

Frank Wickermann

STM trägt den Namen Moers ins Land
Wir nannten uns Kulturhauptstadt. Eine ganze Region bekannte sich zu seiner kulturellen Vielfalt und entdeckte diese als Kapital. Jetzt droht die Vernichtung gewachsener Kultur. Wir bieten viel: Weihnachtsmärchen, Jugendclub, Zusammenarbeit mit Schulen. Gesellschaftsrelevante Themen werden vorgestellt, begleitet von Lesungen, Vorträgen und ... weiterlesen »

29.06.2012

Katja Stockhausen

Katja Stockhausen

Fantasie, Leidenschaft und Experimentierfreude
Ich liebe dieses Theater, die große Experimentierfreude, Leidenschaft und Fantasie, mit der hier gearbeitet wird. Der Austausch des Theaters mit engagierten Menschen, die Öffnung weg von der Bühne rein in die Stadt, die spannenden Begegnungen, die sich daraus ergeben. Wir engagieren uns nicht nur in ... weiterlesen »

29.06.2012

Patrick Dollas

Patrick Dollas

Das Publikum wird zum Mitspieler gemacht
Das Größte an diesem kleinsten Stadttheater ist für mich der stets unmittelbare Kontakt mit dem Publikum und die unglaublichen Wechselwirkungen, die sich daraus ergeben. Plötzlich stürmen Kinder – in einer Vorstellung “Vom Fischer und seiner Frau” – die Bühne und rufen “Wir sind ... weiterlesen »

Fotos: Klaus Dieker